Autor Thema: 200 A Gleichrichter wie am Günstigsten zuverlässig bewerkstelligen  (Gelesen 5934 mal)

Offline pillepups

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Ich möchte einen Strom von ca 160 A Gleichrichten. ( Damit die Gleichricherei nicht am absolutem Limit hängt soll der Gleichrichter für 200A ausgelegt sein. ( gegen 300 hätte ich auch nichts nur da beäuchte ich es nicht mehr ))

Es geht darum aus einem Schweissgerät Gleichstrom zu bekommen denn das bring einen wesentlich ruhigeren Lichtbogen mit sich.

Da ich aber schon eins habe, möchte ich mir einen zusätzlichen Gleichrichter bauen.

Woher bekommt man Gleichrichter die einen relativ hohen Strom abkönnen günstig her. ( ich kann ja locker mehrer parallel schalten.
8 - 10 25 A Gleichrichter hätte ich glaube ich noch liegen.
Evtl. möchte ich den ganzen Kram dann auch mit Wasser Kühlen.
Nen Schöner grosser Kupferkühler mit nem dicken Autoradi wär doch auch was.


bis denn vom Sven
« Letzte nderung: 09. Mai 2007, 15:14:25 von pillepups »
Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.

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http://www.youtube.com/watch?v=F8UUFa9Lt4Q&feature=player_embedded


Offline pillepups

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Joa,

meine Überlegung wäre es den Sekundären also den Schweissstromkreis gleichzurichten. Somit könnte man den zumindes bei Elektrodenschweissgeräten gut enfach zwischen die Schweisskabel hängen. Oder sollte das nicht funzen ?

Habe zwar schon einigens mit Strom zu tun aber die Geräte habe ich mir so genau noch nicht angeguckt.
Wenn ich die Ausgangsseite gleichrichten würde, wäre es ja auch egal ob ein Wechsel oder Drehstromgerät dran hängt und ich könnte den für bestimmte Schweissarbeiten auch einfach abklemmen.


bis denn vom Sven


Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.

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Offline nemon

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baust du das ganze gerät selbst? wenn du das machst, hast du doch vermutlich ein primärgetaktetes schaltnetzteil, sprich, der trafo wird über eine H-brücke mit einem hochfrequenten rechtecksignal versorgt. das gleiche signal liegt ja auch am ausgang an, wenn ich mich recht entsinne um eine viertelwelle verschoben, dann könntest du mit einer sekundären h-brücke aus mosfets das ganze auch gleichrichten. ich denke mal, es reicht die gleichrichtung mit verhältnissmäßig kleinen glättungselkos, da es eher drauf ankommt, dass am lichtogen kein polarisationswechsel vorliegt, die spannugn selbst aber noch restwelligkeit haben darf.

Offline BigBear

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soweit ich weiß, geht ein Gleichstromlichtbogen aber nicht so einfach zu löschen wie ein Wechselstrombogen. Ach und schonmal über die Kühlung nachgedacht?  :clown:  Hab hier einige für 25A@600V, die werden extrem heiß, braucht da mindestens ne gute Aktivkühlung, wenn da 25A drüber fließen.
« Letzte nderung: 09. Mai 2007, 17:52:06 von BigBear »

Veni, Vehi, Vici!

Offline nemon

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da nimmt man auch keine siliziumdioden, über denen 0,7v abfallen, sondern germaniumdioden, die 0,2v spannungsdrop haben

Offline pillepups

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Mahlzeit,

die Wärmeentwicklung dürfte richtig hestig werden, da ja die ( meist 100-130 A die gebraucht werden ) bei 40-45 V fliessen.

Das ist ja das Heftige bei 42,5 V und 115 A fast 4,9KW.

Ich denke das vernünftig zu kühlen wird wohl der schwierigste Teil.

Den Lichtbogen zu Löschen ist da das kleinste Problem das ist dann reine Gewohnheit beim Arbeiten.

Richtig ist das am Lichtbogen kein Polaritätswechsel mer Stattfinden soll denn den weg zu bekommen, darum geht es.
Der Polaritätswechsel ist ja der der mit seinen Schwingungen den Lichtbogen unruhig macht.

Es sind ja auch AC / DC Maschinen zu bekommen und manch einer der weit weg von Steckdosen sein Gerät braucht benutzt ja auch schon mal Autobatterien. ( wenn das auch äusserst gewöhnungsbedürftig ist )

Spannungsdrop sollte natürlich nicht zu hoch sein, da sich sonst das Zündverhalten schon arg verschlechtert.



bis denn vom Sven
« Letzte nderung: 10. Mai 2007, 12:02:25 von pillepups »
Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.

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Offline maxigs

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Das ist ja das Heftige bei 42,5 V und 115 A fast 4,9KW.

Ich denke das vernünftig zu kühlen wird wohl der schwierigste Teil.

Das ist aber nicht die Wärme, die am Gleichrichter selbst "entsteht", dort darfst du nur mit dem Spannungsabfall durch die dioden Rechnen.
Wäre mit den von Nemon angesprochenen Germaniumdioden 2*0,2V*Strom. Das wäre dann etwa bei 50W.
(2*, da der Strom bei einem Brückengleichrichter immer duch 2 Dioden muss "hin und zurück")
« Letzte nderung: 10. Mai 2007, 11:59:08 von maxigs »
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Offline pillepups

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Das ist ja das Heftige bei 42,5 V und 115 A fast 4,9KW.

Ich denke das vernünftig zu kühlen wird wohl der schwierigste Teil.

Das ist aber nicht die Wärme, die am Gleichrichter selbst "entsteht", dort darfst du nur mit dem Spannungsabfall durch die dioden Rechnen.
Wäre mit den von Nemon angesprochenen Germaniumdioden 2*0,2V*Strom. Das wäre dann etwa bei 50W.
(2*, da der Strom bei einem Brückengleichrichter immer duch 2 Dioden muss "hin und zurück")


uuups richtig. Das kommt wenn man voreilig antwortet.

Ich werd mal sehen in welchen Leistungsbereichen das P/L verhältnis bei den Germaniumdioden stimmt.

bis denn vom Sven
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Offline pillepups

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hab diesen Post mal gelöscht. Erst wollte er nicht weg und dann hatte ich mich selbst damit Zitiert.

Sollte kein doppelpost oder Push werden

bis denn vom Sven
« Letzte nderung: 10. Mai 2007, 13:54:07 von pillepups »
Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.

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Offline nemon

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mal was aus dem schurichtkatalog:
602134 602140 602123 602147 601753
oder sowas: 603038 (bei drehstromgleichrichtern musst du nicht alle 3 eingänge benutzen, einen kannst du offenlassen. ichs chätze mal, die 2 dioden kannst du dann auch ein _klein_ wenig höher belasten) 601849, oder als h-brücke aus transistoren: 2x 601857