Autor Thema: Wasserkühler preisleistungsoptimierung  (Gelesen 13187 mal)

Offline al_bundy

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Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« am: 21. Juni 2009, 20:05:14 »
hi spezis des wassersports,
ich habe hier einen netten kleinen prototyp vor mir liegen der leistungsmäßig sich relativ weit unten ansiedelt. allerdings dauerhaft pflegeleicht ist aufgrund der großzügig dimensionierten speedchannels. daraus resultiert übrigens auch ein absolut geiler durchfluss (181L/h @ laing plus und dualradi). ein weitaus größerer vorteil dieses cpu kühlers besteht darin, das ein selektierter absolut spannungsrissresistenter werkstoff für den deckel eingesetzt wurde. im lieferumfang dieses cpu kühlers wird ein spezial wärmeleitpad mitgeliefert welches sich bei erwärmung verflüssigt (laut hersteller 58-60°C reale temperatur) und somit die config kühler und pad im high end bereich liegt.

Ich habe diesen kühler einmal getestet.

dT (temperaturdifferenz cpu zu wasser) 14.49K(elvin) mit den Wärmeleitpad
dT (temperaturdifferenz cpu zu wasser) 15.94K(elvin) mit Arctic silver 5
dT (temperaturdifferenz cpu zu wasser) 18.81K(elvin) mit standard siliconpaste

um die zahlen in worte zufassen...
14.49K(elvin) bedeutet mittlerer highend bereich vergleichbar mit ek supreme
15.94K(elvin) bedeutet vorderer midrange bereich vergleichbar mit ocz hydroflow
18.81K(elvin) bedeutet mittleres leistungssegment im lowend bereich vergleichbar mit cuplex pro.

was meint ihr. geht das unter schummeln durch da der kühler an sich kühltechnisch nich so gut is (ohne den wärmeleitpad) und der kühler nur durch das pad geile temperaturen an der cpu erreicht, ergo geile idee?! oder is das einfach nur unterkannte seinen kühler mit speziellen wärmeleiter zwischen kühler und cpu zu pushen?

ich bin der sache auf den grund gegangen und habe natürlich einmal nachgefragt warum sie denn dieses spezialpad mitliefern anstatt den kühler besser zu machen. als antwort hab ich folgendes erhalten.

...Es ist uns leider nicht gelungen die Kühlleistung auf herkömmlichen Weg, ohne größere Kosten zu verursachen, zu verbessern. Daraufhin haben wir ein Spezialpad entwickelt welches die Kühlleistung drastisch steigert ohne das Produkt deutlich teurer machen zu müssen. ...

meine meinung:
ich als entwickler, user und betatester bin von diesen produkt vom gesammtpacket beeindruckt. ohne dieses spezialpad, hat man zwar alle nur erdenklichen vorteile die man teilweise auch noch im highendbereich sucht,  allerdings ist der Kühler dann kühltechnisch nichts besonderes.
das mit den pad hat offensichtlich laut meinen teststand absolut zuverlässig und reibungslos funktioniert. der kühler ist vom lowendbereich (mit standardpaste), durch das mitgelieferte pad in das highendsegment gerutscht. außerst gute durchdachte wasserführung. kein zusetzen des kühlers (dauerhaft) bei inbetriebnahme (auch über jahre und bei ausflockung des kühlmediums). und was für mich das wichtigste ist. wenn das denn stimmt... das der kühler durch den spezialkunststoff absolut ausfallsicher ist. spannungsrisse an den schrauben oder anschlüssen würden der vergangenheit angehören. mit 181L/h ist der durchfluss auch excellent. das wasser fließt nahezu ungebremst durch den kühler. um einmal ein gefühl über die durchflusswerte zu erlangen...

Ek supreme 131L/h
Zern pq plus pro 160L/h
nexxxos xp rev.2 164L/h
phobya 168L/h

zum abschluss die testprotokolle. nicht das ihr denkt der kann ja viel erzählen ^^
testconfiguration und ergebnisse stehen detailiert im protokoll. primär ist das dT (temperaturdifferenz) und durchfluss in L/h interessant. augenmerk sollte man auf die verwendung der wärmeleitpasten richten. ein test wurde mit standardpaste durchgeführt. der darauf folgende test mit Arctic silver 5. und der letzte test wurde mit den mitgelieferten spezialpad durchgeführt.






leider darf ich den hersteller dieses kühlers nicht nennen. er wird aber auf jedenfall in den nächsten monaten in den regalen der händler landen und auf diversen testseiten vorgestellt werden.

so jetzt will ich eure meinungen hören^^ speziell auf diese thematik die fett geschrieben ist.

gruß Marc


ein photo leider, scheiß quali weils gestern abend dunkel war und hier scheiß licht ist( is nachts leider so-.-) darf ich online stellen.
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Offline efferman

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #1 am: 21. Juni 2009, 21:53:44 »
In einem test den ich durchführen würde, würde der Kühler an sich durchfallen, dem Pad würde ich aber eine Kaufempfehlung aussprechen. Für leute die keine Probleme haben wenn se einen kühler montieren oder das pad sehr robust ist und auch noobs überlebt, kann man das gesamtpaket empfehlen. falls der preis passt.
wie robust ist das pad und übersteht es eine neumontage?

Offline al_bundy

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #2 am: 21. Juni 2009, 22:00:08 »
das pad ist sehr dünn. ich denke so ca 1/10mm. eine neu montage ist nicht realisierbar, da diese ja bei temperatur flüssig wird. daufreundlich auf jedenfall. wenn man lesen kann.

pad auf den ihs. kühler montieren. pc anschmeißen und warten bis der pc automatisch ausgeht. denn dann ist sichergestellt das das pad temperatur hat und sich verflüssigt hat. schäden an der hardware tritt keins auf. das sich die hardware bevor ein kritischer zustand erreicht werden kann ja selbstständig abstellt. dannach wird der pc normal in betrieb genommen.
bei der demontage geht man genauso vor wie mit üblichen pasten. der rest des pads wird mittels reinigungsfließ entfernt, anstatt mit reinigungsbenzin wie das bei paste der fall ist.

wieso würde der kühler bei deinen test durchfallen?
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Offline Master Luke

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #3 am: 21. Juni 2009, 22:27:41 »
pad auf den ihs. kühler montieren. pc anschmeißen und warten bis der pc automatisch ausgeht. denn dann ist sichergestellt das das pad temperatur hat und sich verflüssigt hat. schäden an der hardware tritt keins auf. das sich die hardware bevor ein kritischer zustand erreicht werden kann ja selbstständig abstellt. dannach wird der pc normal in betrieb genommen.

du darfst nicht von der selbstverständlichkeit ausgehen: wer weis wieviele da draussen ihre alten XPs hochtakten und ein neuer, günstiger kühler denen gerade recht kommt.
von daher wäre ich mit solchen pauschalisierungen sehr vorsichtig.

Offline al_bundy

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #4 am: 21. Juni 2009, 22:33:52 »
ok stimmt^^
paschaulisieren sollte man das nicht. man kann allerdings davon ausgehen das die masse der noch eingesetzten hardware bei den usern vorhanden sind die hardware monitoring unterstützt. für die die kein hardware monitoring nutzen können, aufgrund hardwaremäßiger bzw softwaremäßiger einschränkung ist das natürlich ein kritisches unterfangen. allerdings gibts davon nich viele die noch breter im einsatz haben, die nicht hardwaremonitoring unterstützen und ihr system mit ner wakü kühl halten.
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Offline efferman

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #5 am: 21. Juni 2009, 23:07:37 »
das is scheinbar ein liquid metal pad. oiweh, absolut nicht noob tauglich.  auf einem perfekt planen spreader funktionieren die wunderbar, aber der typische intel is krumm.

warum der kühler bei mir durchfällt? nur durch solche liquid metal pad spielereien ist er leistungsfähig genug um in der spitze mitzumischen. würde man ihn als wartungsfreien kühler bewerben und würde das pad weglassen würden mir die 4K nichts ausmachen.aber als highend kühler beworben? keine chance

Offline al_bundy

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #6 am: 21. Juni 2009, 23:18:18 »
wie und als was er geworben wird weiß ich nich. das is mir auch boogie. ich habe getestet und herausbekommen, das er mit den pad deutlich leistungsstärker ist. bis ins highendfeld. ohne das pad, mit standardpaste allerdings relativ weit unten angesiedelt ist. ausfallsicher ist er defenetiv in sachen verstopfungsgefahr. wenn der kunststoff wirklich hält was er verspricht, sprich keine spannungsrisse, ist der dahingehend auch absolut ausfallsicher. welche kriterien gibt es bzgl der ausfallthematik noch? spontan fällt mir nüscht ein. dahingehend kann man ihn schon ein ausfallsicher bezeichnen.

bzgl des intel ihs hast du wirklich recht. übelst krumm. allerdings wenn das pad mit den spaltmaß des ihs von intel zurecht kommt. gibt es doch da keine probleme. das werden zukünftige tests zeigen. für mich ist immernoch nicht richtig nachvollziehbar warum er durchfallen würde. es ist ein kühler. er kühlt gut oder schlecht, wie jeder andere auch. nur das eben ein pad mit gelegt wird welches die performance begünstigt. aufgrund dieser tatsache kann man doch nicht sagen das dieser kühler dann für einen test unineressant ist?!
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Offline mad1120

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #7 am: 22. Juni 2009, 00:08:36 »
also ich würde in mir nicht kaufen, weil alleine das gezielte überhitzen der CPU wieder strebt mir.
desweitern hab ich die angewohnheit 1-2 mal im jahr die cpu zu wechseln
und wenn ich mir deswegen jedesmal nen neues vermutlich teures pad kaufen muss,
dann haben wir schon den nächsten grund warum mir das teil nicht in den haushalt kommt....

ausserdem was gewinne ich als user wenn ich nen "wartungarmen" bzw. "wartungsfreien" kühler kaufe?
meinen alten zern PQ+ hatte ~ zwei jahre im einsatz
und das teil hatte nach derzeit immernoch so gut wie keine ablagerungen wobei der PQ+ schon ne verdammt feine struktur hat.

und was den durchfluss angeht:
was bringt der mir wenn ich dadurch keine besseren temps bekomme als mit nem zb ek supreme?
weil auf nen lustig brodelnen AB kann ich auch gerne verzichten ;)
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Offline al_bundy

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #8 am: 22. Juni 2009, 00:57:18 »
wenn jeder kühler so ein durchflusskiller ist wie der pq plus und das gesammte system damit ausgestattet ist ( nb,sb,graka,nt,hdd,cpu) dann kann es im bereich durchfluss schon starke einschränkungen geben. diese einschränkungen würden sehr stark begrenzen wenn man durchflussoptimierte kühler verwendet.

bzgl der ablagerungen hast du ja selbst gesagt das du alle halbe jahr mal ne cpu wechselst und demzufolge dein system wartest. es gibt user die bauen die wakü ein und fahren damit über jahre ihr system unverändert. wenn man zum falschen kühlmittel greift können ausflockungen die entstehen können den kühler zusetzen. was bei diesen wasserkühler nicht der fall ist. bei kühler wie pq plus und verwandte schon
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Offline Snakefreak DcD

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #9 am: 22. Juni 2009, 01:04:08 »
ich steh auf durchluss :evillol: würde ihn als durchfluss starken mittelklasse kühler sehen.  und je nach preis würden davon paar ins sys kommen.
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Offline halllo_fireball

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #10 am: 22. Juni 2009, 01:27:14 »
Mich würde mal interessieren, was es mit dem "selektierten absolut spannungsrissresistenten werkstoff" auf sich hat.

Dass das Roh-Material wenig Eigenspannungen hat muss nicht bedeuten, dass das fertige Erzeugnis keine Probleme mit Spannungsrissen hat. Durch die spanende Fertigung und Geometrie werden ein Haufen Eigenspannungen eingebracht, dazu die ungesunde Kerbwirkung von Gewinden...

Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann einfach ein entsprechend duktiles Material nehmen. Andernfalls die kritischen Bereiche beanspruchungsgerecht gestalten oder besser noch mit Buchsen u.Ä. arbeiten - leider ziemlich aufwändig...

Offline al_bundy

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #11 am: 22. Juni 2009, 02:03:11 »
die frage hab ich den jungs auch gestellt. genauso wie ich sie inno gestellt habe. mehr als aussage das es ein spezialkunststoff sei wurde mir da leider nicht gegeben. offensichtlich scheinen die jungs stark hinter diesen produkt zu stehen auch speziell was die ausfallsicherheit betrifft. an jeder these ist immer irgendwo ein stückchen warheit. die erfahrungsberichte der user wird man ja später lesen können. kann ja auch sein das es ein flopp wird wie der enzotech. wo alle nase lang ein deckel vom angucken gesprngt wurde. was ich allerdings nicht glaube. wenn da irgendwas nicht stimmt dann würden die das nicht so beschreiben. immerhin hat der trick mit den pad ja auch funktioniert. darüber hinaus kanns schlechter als das herkömmliche plexi nicht sein. da dieses material ja einer der spannungsrissanfälligsten komponenten ist.
« Letzte Änderung: 22. Juni 2009, 02:07:46 von al_bundy »
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Offline WaKü-Freezer

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #12 am: 22. Juni 2009, 10:14:52 »
der "trick mit dem pad" ist aber auch schon ur alt... angefangen hats ja mit dem liquid zeugs und weil das halt so dau-unfreundlich war hat coollab (oder hiessen die anders?) das liquid pad entwickelt... welches man kaufen und auf jedem kühler schmeissen kann (das flüssige hat ja kupferkühler zerfressen) und das bringt dir dann halt für den kühler den du hast noch nen tick bessere temps... ich glaube auf meisterkühler gabs nen sehr ausführlichen bericht dazu...

Post zusammengefasst: 22. Juni 2009, 10:16:28
spekulation: du sagst die firma die den kühler entwickelt hat hat auch das pad dazu entwickelt, also entweder haben die das pad geklont oder der kühler ist von coollab....
« Letzte Änderung: 22. Juni 2009, 10:16:28 von WaKü-Freezer »
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Offline al_bundy

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #13 am: 22. Juni 2009, 10:42:32 »
das liquidmetallpad greift keine materialien an. nur das liquid pro greift aluminiumkühler an ;-)
zumindest stehts so auf der homepage. ob die jungs das von cool lab gekauft haben, und beilegen oder unter ihren namen verkaufen und/oder beilegen oder es eine selbstentwicklung is, weiß ich nich. das is mir aber als endverbraucher egal wo das gelumpe herkommt. solange es benutzerfreundlich ist (was es meiner ansicht nach noch ist) und es das einhält was es verspricht, nähmlich einen krassen performanceschub. und das tut es.
es waren ein paar pads dabei aber da stand nix drauf.
« Letzte Änderung: 22. Juni 2009, 10:42:59 von al_bundy »
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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #14 am: 22. Juni 2009, 11:39:42 »
lies mal genauer, ich habe geschrieben das das flüssige kühler angegriffen hat (waren es nicht kupferkühler? du hast aluminium geschrieben...) und das pad dies nicht mehr tut! ;)
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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #15 am: 22. Juni 2009, 12:18:16 »
Ich kaufe einen Kühler .

Der Hersteller legt das Pad bei weils da drauf gehört.

Montiere Ihn, schließe ihn an.

Er funzt wie er laut Herstellerangaben soll.

Ich montiere ihn anders wie der Hersteller es vorgibt bzw mit Fremdmaterial und er funzt nicht wie es die Herstellerangaben versprechen

Fertig.

Ich kaufe ne große Limousine.

Fahre das Teil so wie ich es bekommen habe.

Das Teil erfüllt die Angabe des Herstellers bzg. der Endgeschwindigkeit.

Ich montiere kleinere Räder und er schaft es nicht mehr.

Fertig.

Wenn ich ne 5 Zimmer Wohnung Miete und mir vor eine Tür einen Schrank stelle so das ich das Zimmer nicht mehr nutzen kann ist das auch nicht das Problem des Vermieters.
« Letzte Änderung: 22. Juni 2009, 12:22:58 von pillepups »
Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.

Wahre Worte
http://www.youtube.com/watch?v=F8UUFa9Lt4Q&feature=player_embedded

Offline halllo_fireball

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #16 am: 22. Juni 2009, 12:55:58 »
die frage hab ich den jungs auch gestellt. genauso wie ich sie inno gestellt habe. mehr als aussage das es ein spezialkunststoff sei wurde mir da leider nicht gegeben. offensichtlich scheinen die jungs stark hinter diesen produkt zu stehen auch speziell was die ausfallsicherheit betrifft. an jeder these ist immer irgendwo ein stückchen warheit. die erfahrungsberichte der user wird man ja später lesen können. kann ja auch sein das es ein flopp wird wie der enzotech. wo alle nase lang ein deckel vom angucken gesprngt wurde. was ich allerdings nicht glaube. wenn da irgendwas nicht stimmt dann würden die das nicht so beschreiben. immerhin hat der trick mit den pad ja auch funktioniert. darüber hinaus kanns schlechter als das herkömmliche plexi nicht sein. da dieses material ja einer der spannungsrissanfälligsten komponenten ist.

Also bei inno werden die Kunststoffteile per Spritzguss hergestellt, das ist was gänzlich anderes. Ist aber nur bei entsprechenden Stückzahlen rentabel, da das Tooling ziemlich teuer ist - ganz abgesehen von einer kompletten Maschine.

Ich würde davon absehen Gewinde ins Material zu schneiden und mit Buchsen arbeiten - mal gucken was die Praxis zeigt...

Offline pillepups

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #17 am: 22. Juni 2009, 13:02:33 »
Hihi,


auf ein Gewinde würde ich auch möglichst verzichten. Bei ansonsten venünftig angepassten Flächen kann man schon einen Großteil der möglichen auftretenden Spannungen minimieren.

Leider ist ja so das die Herstellung möglichst nichts kosten darf und wir im Vergleich zu anderen Dingen mit einem Wasserkühler ( egeal von welchem Hersteller ) eher eine 0815 Entwicklung in die Hand bekommen.


Bis denn vom Sven
Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.

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Offline al_bundy

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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #18 am: 22. Juni 2009, 14:06:31 »
Hihi,


auf ein Gewinde würde ich auch möglichst verzichten. Bei ansonsten venünftig angepassten Flächen kann man schon einen Großteil der möglichen auftretenden Spannungen minimieren.

Leider ist ja so das die Herstellung möglichst nichts kosten darf und wir im Vergleich zu anderen Dingen mit einem Wasserkühler ( egeal von welchem Hersteller ) eher eine 0815 Entwicklung in die Hand bekommen.


Bis denn vom Sven

ich habe bisher noch nie gehört das so ein spritzgussteil von inno gerissen ist. gut kann passieren, aber ich lese viel häufiger das plexiteile gerissen sind. darüber hinaus habe ich auch noch nie gehört das ein pom deckel gerissen ist. trotz der zerspanung und gewinde im deckel.
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Re: Wasserkühler preisleistungsoptimierung
« Antwort #19 am: 22. Juni 2009, 14:19:02 »
Hihi,


auf ein Gewinde würde ich auch möglichst verzichten. Bei ansonsten venünftig angepassten Flächen kann man schon einen Großteil der möglichen auftretenden Spannungen minimieren.

Leider ist ja so das die Herstellung möglichst nichts kosten darf und wir im Vergleich zu anderen Dingen mit einem Wasserkühler ( egeal von welchem Hersteller ) eher eine 0815 Entwicklung in die Hand bekommen.


Bis denn vom Sven

ich habe bisher noch nie gehört das so ein spritzgussteil von inno gerissen ist. gut kann passieren, aber ich lese viel häufiger das plexiteile gerissen sind. darüber hinaus habe ich auch noch nie gehört das ein pom deckel gerissen ist. trotz der zerspanung und gewinde im deckel.

Ich denke mal das war eher auf Kühler bezogen, die in Kleinserie gefertigt werden. Inno hat ja schon beträchtliche Stückzahlen, alleine durch die Laufzeit einiger Produkte (XX-Flow).
Bei POM hat man die Rissproblematik nicht, allerdings ist POM auch nicht durchsichtig. Wenn man durchsichtige Kunststoffteile fertigen möchte bleibt einem nichts anderes übrig, als auf Spritzguss mit entsprechendem Material zurückzugreifen (zumindest was den Kühlerbau angeht). Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit auf Hybridkonstruktionen zu setzen - sprich: Deckel mit durchsichtigen Einsätzen oder Verstärkungen zur Verminderung der Kerbwirkung.

Was an der Stelle ganz interessant wäre: In wie weit ist das mit normalen Gewindeschneidern geschnittene Gewinde ausgerundet, speziell im Gewindegrund?