Autor Thema: Der Linux Leidfaden  (Gelesen 26643 mal)

Offline Zeh Emm

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Der Linux Leidfaden
« am: 30. November 2007, 20:43:14 »
Blafasel, dies soll ein kleiner aber feiner, mal ernster mal lustiger Lei(d|t)faden für all diejenigen werden, die eventuell mal über einen Wechsel nachgedacht haben.

Die Vorgeschichte:

Vor gut einem Jahr - das Registrierungsdatum im Ubuntu-Forum legt dies nahe - versuchte ich einen Komplettwechsel von WIndows auf Linux. Die Distribution war, wenn ich mich recht erinnere  6.10 (Edgy Eft). Da aber ein radiakaler Wechsel unmöglich war, wechselte ich recht schnell wieder zurück zu Windows XP.

So zog einige Zeit ins Land und ich begann zu studieren. So ergab es sich, dass ich mit einer Komilitonin zusammen Aufgaben für Informatik machen musste und so kamen wir im Laufe des Gespräches zu Linux und ich erzählte ihr meine Leidgeschichte. Sie erzählte dann, dass sie vor ca sieben Jahren einen Server für MySQL etc unter Windows 2000 zum Laufen bringen wollte, was nicht klappte. Da sie mal gehört hatte, dass es da 'irgendwo etwas gibt, was sich Linux nennt', hat sie es probiert und ist gleich dabei geblieben. Naja, langer Rede kurzer Sinn: Ich war wieder heiß...heiß auf Linux. Zumal sie erzählte, dass es für Video allerlei Codecpacks gibt, die aber in D nicht verwendet werden dürfen, Stichwort: Lizenzen.

Egal, ich war trotzdem heiß ;)

Die Installation:

So, dann über Nacht Torrent angerissen und die aktuelle Version von Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon) als DVD gezogen.

Mit einem Programm eines Drittanbieters schnell eine Partition von 100 GB um 20 GB auf 80 GB verkleinert. Mal eben 60 GB zu kopieren kann schon ein kleines Weilchen dauern. Naja, nachdem das getan war die Live-DVD ins Laufwerk gesteckt, Bootreihenfolge auf CD umgestellt und ersteinmal doof in die Röhre geguckt: Nach zwei Minuten wanderte der orangefarbene Ladebalken - sieht stark MS-inspiriert aus - immernoch umher. Naja resettet, Windows gebootet und im Ubuntuforum nachgefragt, was denn da sein kann.

Man empfahl mir, im Auswahlmenu F6 zu drücken und den Befel quiet splash herauszueditieren.

Siehe hier

Naja, nachdem ich den ein oder anderen Kaffe genossen habe guckte ich, wie es um Linux steht und - oh wunder - es tat sich was ;)

Nun ging es daran, die Festplatten einzurichten. Beinahe hätte ich meine Systemdisk mit all meinen wichtigen Daten gekillt aber glücklicherweise habe ich es vorher gemerkt ;)

So, nun in der 20 GB-Partition zwei Partitionen erstellt:
  • eine Swap-Partition: Hälfte des Arbeitsspeichers, also 1 GB
  • den Rest als root mit dem dateisystem ext3

Bisher ganz locker-flockig alles.

Dann musste ich - wenn ich mich recht erinnere - einen Benutzernamen und ein Passwort festlegen, das war soweit - meine ich - alles. Linux installierte dann fröhlich vor sich hin, ohne dass ich, wie bei Windows, das ein oder andere einstellen muss - Stichwort: Sprach und Zeiteinstellungen, Netzwerkeinstellungen etc...

Naja, dann nach einer Weile wurde mir der Desktop via Grub dargestellt.

Sogleich poppte ein Fenster auf, dass es für ein paar Programme Updates gibt, nVidia einen Treiber für meine Grafikkarte hat und sowieso klappt bisher alles einwandfrei.

Ich war erstaunt: Ein System, welches auf Anhieb, ohne irgendein Zutun läuft. Dann ein wenig hier und da Rumgeklickt und mal geguckt, wie man den Desktop einstellen kann. Also *Rechtsklick* und dort auf 'Hintergrundbild ändern'. Hm...es gab da ein Menü welches 'Visuelle Effekte' oder so hieß. Naja, klar, ersteinmal das volle Programm. Ernüchterung stellt sich ein, meine Grafikkarte kann das nicht. Naja, inzwischen waren die Updates fertig und ich habe - auch das erinnere ich nciht mehr zu 100% - entwerder den Rechner komplett neu gestartet oder nur den X-Server, der den Grafikfirlefanz regelt. Ganz Praktisch, 'X' wird mit STRG+ALT+TAB gekillt und innerhalb von fünf (!) Sekunden ist der Rechner wieder einsatzbereit (hooray, ein Hoch aud Linux ;) )

Nun versucht die Effekte einstustellen und von nun an wobbelten die Fenster immer schön wie Gelee.

Nächster Punkt: Netzwerk

Durch die ein oder andere Zeitschrift wusste ich, dass man ein Zusatzprogramm benötigt, damit ein Linuxrechner mit einem Windowsrechner kommunizieren kann. Dieses Programm nennt sich Samba und wird, anders als von Windows gewohnt installiert.
Von Windows kennt man ja: Herunterladen->Installieren->fertig. Bei Linux verhält es sich alles etwas anders, was den Umsteiger zuerst verwirrt und verärgert - mir erging es bei meinem ersten Versuch vor einem Jahr so - aber später lernt man diese Art der Installation zu schätzen.

Naja, um auf den Punkt zu kommen: Ein Paketmanager gestartet - Ubuntu liefert Synaptic mit und Samba eingegeben. Nun in der Trefferliste den Samba-client oder -server gewählt. Naja, die Pakete, die Samba zum Laufen benötigt, werden automatisch mitinstalliert und man muss einfach nur die Änderungen übernehmen. Genaue Buttonbezeichnung ist mir entfallen aber es ist wirklich kinderleicht.

Nunja, mal schnell testen ob alles klappt. Über 'Orte'-->Netzwerk [HIER NOCH EINIGES NACHGUCKEN] mal meinen Bruder gesucht und *tadaaa* da isser. Gleich einmal seine Freigaben durchforstet und geguckt, wie es mit Multimedia aussieht, wo wir schon beim nächsten Punkt sind.

Musik und Filme:

Wie ich anfangs sagte: Multimedia war bisher für mcih relativ kompliziert. Nun also mal blind irgendein Video doppelt angeklickt und geguckt, was passiert.

"Blabla Codec existiert nicht, Blabla...Herunterladen?" Da ich unter linux nichts befürchte habe ich mal pauschal ja gedrückt. Es wurden auch einige Codecs gefunden, die passen: MP3, WMA, einige bekannte Videocodecs... Nunja Ok, ich installierte alle. Danach kam nochmal ein Check, wieder wurde was gefunden, wieder runterladen und installieren. Dann kam der entscheidende Moment: Spielt er nun die Videodatei ab oder nicht?

Einmal dürft ihr raten ;) Wider Erwarten spielte das Video Problemlos ab und dabei hatte ich sogar Ton, ich war baff.

[EIGENTLICH SOLL HIER EIN SCREENSHOT REIN ABER MAXI BRAUT JA NUR MIST SO DASS DA WAS VERSCHÜTT GEGANGEN IST ;)]


Schriftbild, Tastatur, bootreihenflge in grub

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« Letzte Änderung: 03. Dezember 2007, 16:33:02 von Claas M »
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #1 am: 30. November 2007, 20:56:15 »
weiter so..
irgendwann will auch ich zum linux :)
zum dritten mal.. aber diesmal ohne scheitern... naja zeit müsste man haben..
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #2 am: 30. November 2007, 21:08:56 »
'soeben' hab ich mir wohl da das ein oder andere zershcossen, da ich teilweise programme nicht angezeigt bekomme, zum anderen kdeprogramme noch sehe.... aber man lernt mit der konsole umzugehen ;)

zur not gnome mittels console kicken und neu machen... muhahaha ich sehe mich schon als wilden consolero...

ach ja... mein desktop ist weg...
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #3 am: 30. November 2007, 22:47:17 »
Desktop ist wieder da.

Anmerkung: compiz ist komisch...kontrollflächen verschwinden, sind da wenn man sudo compiz eingibt, dann wieder weg. dann kann man einen theme laden, dann wieder nicht... hachja. alles komisch... und wenn man x neu startet ist der theme in benutzung...
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #4 am: 30. November 2007, 22:53:48 »
hm... compiz ist schon witzig... 3d flip besser als in vista (so wie beim i phone oder ipod touch) dann mit win+mausrad zoomen... nur der cube will nciht hinhauen
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #6 am: 30. November 2007, 23:44:15 »
isses bei ubuntu eigentlich auch so "schwer" das deutschsprachighinzubekommen?
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #7 am: 01. Dezember 2007, 00:06:18 »
nö...gnome ist komplett auf deutsch. nur kde, welches angeblich noch deutscher sein soll, wegen angeblich deuter entwickler war englisch...
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #8 am: 01. Dezember 2007, 15:40:18 »
nette Sache - mein nächstes Betriebssystem wird aber MacOS - benutzerfreundlich, einfach und edel. Spätestens zum Erscheinen von Windows 7 (was ein Name... -.-) bin ich weg. :)

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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #9 am: 02. Dezember 2007, 12:22:38 »
Hm...eigentlich sollte dieser thread - nicht persönlich nehmen - zur problemlösung anderer dienen ;) ich wollte eldiglich beschreiben, mit welchen problemen ich zu kämpfen hate und habe... vllt bekommen dann andere weniger probleme bzw einen einfacheren wechsel hin...
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Offline Gargamel

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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #10 am: 02. Dezember 2007, 13:18:34 »
Hm...eigentlich sollte dieser thread - nicht persönlich nehmen - zur problemlösung anderer dienen ;)
Du meinst "...nicht zur problemlösung anderer dienen"? Ist schon OK - Iceberg kann ja vielleicht als Moderator die entsprechenden "OT-Beiträge" in ein eigenes Thema verschieben.

Zu der KDE Deinstallations-Kuriosität:
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Kann es sein, dass bei Ubuntu die Pakete kdelibs und kde-core "metapackages" sind? Zumindest bei meinem Debian System ist das so - und beide Distributionen verwenden ja die selbe Paketverwaltung.

"apt-get remove paketnamen" versucht zunächst erstmal, nur die angegebenen Pakete zu entfernen. Wenn es dabei feststellt, dass andere schon installierte Pakete von den jetzt zu entfernenden Paketen abhängig sind, werden diese abhängigen Pakete ebenfalls entfernt. Beispiel: die Pakete a und b sind installiert, Paket a ist abhängig von Paket b. Du möchstest Paket b entfernen. Paket a wird mit entfernt, weil es ohne Paket b nicht lauffähig ist.

Nun zu den "Metapackages" - dies sind Pakete, welche selbst garkeine Software enthalten sondern nur Abhängigkeiten auf andere Pakete mitbringen. Metapackages können u.a. nötig werden, wenn sich der Name eines Programmes verändert hat oder eben eine Gruppe von Programmen (scheinbar) von einem Paket aus installiert werden soll. So z.B. "kdebase" (bei Debian stable), welches bei der Installation aufgrund der Abhängigkeiten das gesamte KDE Basissystem "hinter sich herzieht". Wenn kdebase anschließen entfernt wird, fehlt den einzelnen Programmteilen von KDE aber nichts, desshalb bleiben sie erhalten.

Wenn du also mit "apt-get remove" das gesamte KDE entfernen möchtest, müsstest du wo anders ansetzen. Bei einem oder mehreren Paketen, von denen jedes weitere KDE-Program abhängt. Ich glaube kdelibs4c2a wäre so ein Kandidat. Alle KDE-Programmpakete die ich mir angesehen habe (mit "apt-cache show paketname") enthalten den Verweis "Depends: kdelibs4c2a, ...". Wenn man also "apt-get remove kdelibs4c2a" aufruft, würde duch das entfernen von kdelibs4c2a bei allen KDE-Programmen eine Paketabhängigkeit fehlen - somit müssten all die KDE-Programmpakete mit entfernt werden.

Ich hoffe mal es ist klar geworden, warum "apt-get remove kde-core kdelibs" nicht zum gewünschten Ziel führen konnte. "apt-get autoremove" scheint die Abhängigkeiten hingegen in der Richtung zu verfolgen, wie sie bei der Installation von Paketen gültig sind. Das ist jetzt aber nur geraten, mein Debian System bietet diese Option nicht. "man apt-get" sollte das aufklären können.
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2007, 13:27:38 von Gargamel »

Offline Zeh Emm

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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #11 am: 03. Dezember 2007, 18:36:01 »
Habe soeben allerhand dazugelernt ;)

Man sollte auch mal in Ruhe sich durch die Menüs hangeln ;) Habe dabei den Beryl-Manager gefunden, den ich natürlich dann gleich mal ausprobiert habe. Dabei dann den Cube angeschaltet. Einige Einstellungen wie 'Blur' vermisse ich noch. Fragt sich nur, ob die Plugins nicht installiert sind oder nicht 'angeschaltet'

Mittels WIN+MAUS1 wird das Auswahlkästchen zu einem Screenshot.
WIN+SHIFT+MAUS1 verkleinert den aktuellen Desktop beim Ziehen und man kann ihn mittels Drag&Drop clonen.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2007, 18:37:11 von Claas M »
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #12 am: 07. Dezember 2007, 14:27:15 »
So, ich habe gestern, weil mir vieles zu verwurschtelt war, Ubuntu neu aufgesetzt. Nun kann ich auch Aussagen zur Installation machen, ohne mich auf meine doch Recht schwache Erinnerung an die erste Insatallation berufen zu müssen.

Der Installationsvorgang ist folgendermaßen:

Die DVD/ CD wird eingelegt, und gebootet. Im Bootmenu der DVD/ CD wählt man "Start or install" aus. Nun wird - wie bei einer Live-CD - ein Desktop eingerichtet, was einige Minuten dauert. Dann ist auf dem Desktop eine Verknüpfung mit "Install Ubuntu" angelegt, mit der man Ubuntu installieren kann. Die einzigen Eingaben die man tätigen muss ist die Zeitzone, Der Name und ein Passwort. Der Anmeldename und der Computername wird vorgeschlagen und kann bei Bedarf geändert werden.

Nun wird der Partitionsmanager gestartet, der anbietet eine Partition zu verkleinern, komplett zu übernehmen oder die Partitionierung von Hand erledigen zu lassen. Ich habe, da ich extra für Linux Platz geschaffen habe, eine manuelle Konfigurierung gewählt. Ich musste die "Hauptpartition" nurnoch als Root definieren, was man sehr einfach mit einem Drop-Down-Menu realisieren kann.

Im siebten und letzten Schritt werden nocheinmal alle gesetzten Optionen angezeigt, um zu sehen, ob auch alles seine Richtigkeit hat. Wenn alles richtig ist, kann die Installation gestartet werden und man kann sich vom PC entfernen. Es werden keine weiteren Eingaben  erwartet, wie es bei MS der Fall ist.

Nachdem nun das "richtige" System gebootet hat, wurden mir sofort 140 Aktualisierungen angeboten, die mit einem einzelnen Klick heruntergeladen und installiert werden. Auch der nVidiatreiber wurde sofort gefunden.

Soweit ist es ja eigentlich alles schon beschrieben. Was nun folgt ist eine Beschreibung von Dingen, die ich - IMHO - noch nciht bechrieben habe.

Ok, los gehts. Ubuntu 7.10 aka "Gutsy Gibbon" wird mit Compiz-Fusion ausgeliefert, welches einen Teil der Fensterdekoration und die Animation übernimmt. Mit Plugins, die automatisch installiert aber nicht aktiviert werden kann man nun eine Umgebung und Interaktivität schaffen, die meines Erachtens weit über die von MS Vista hinaus geht.

Um diese Plugins bequem (de)aktivieren zu können laden wir uns mittels des Paketmanagers (standard ist Synaptic) den compizconfig-settings-manager herunter.

Dafür klicken wir in der "Startleiste" - dem sogenannten Gnome-Menu auf "System"-->"Systemverwaltung"-->"Synaptic Paketverwaltung"

Wir werden aufgefordert, ein Passwort einzugeben, welches das ist, welches wir während der Installation festgelegt haben. Nun klicken wir oben im Menu auf "Suche"

und geben "Compiz"

ein. Wir klicken auf suchen. Nun erscheint eine Liste aller Programme, die Compiz im Namen enhalten. Wir suchen nach dem Eintrag compizconfig-settings-manager und setzen das Häkchen in das Kästchen. Somit setzen wir das programm auf die Liste der zu installierenden Programme. Ferner wird angezeigt, welches Programm zusätlich automatisch mitinstalliert werden muss (hier: python-compizconfig)

Mit einem Klick auf "Anwenden" werden unsere Programme installiert.


So, was machen wir nun bzw wo finden wir die Programme? Unter MS fand man sie automatisch im Startmenu unter Programme. Unter Ubuntu/ Linux werden Programme automatisch einsortiert. Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig.
Wir finden unser Programm im Gnome-Panel unter "System"-->"Einstellungen"-->"Advanced Desktop Effects Settings" oder alternativ: Rechtsklick auf den Desktop-->"Desktop-Hintergrund ändern"-->"Visuelle Effekte" Dort auf den Button bei "Benutzerdefiniert" klicken.

Nun kann man nach Herzenslust sich die Effekte zusammenstellen. Welche Tastenkombination den jeweiligen Effekt startet, könnt ihr sehen, wenn ihr auf die Buttons des jeweiligen Plugins und dort auf den Reiter "Aktionen" klickt und "Allgemein" ausklappt

Ich habe den Flipdesktop, wie man in von Mac's kennt, eine Minivorschau der Programme aus Vista, ein Tabswitcher, wie beim iPod...

Alles in allem ist einiges Spielerei, anderes nur etwas für das Auge, mit anderen Sachen, wie den Würfeldesktop kann man -finde ich - sehr praktisch arbeiten.
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2007, 14:40:01 von Claas M »
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #13 am: 24. Dezember 2007, 15:46:08 »
So, ich habe soeben versucht den Zweitmonitor zu disablen, weil ich nicht so komfortabel damit arbeiten konnte, wie ich es von MS gewohnt bin.

Als positives gibt es zu berichten, dass ich schicke - bei Vista nennt man sie Widgets - gefunden habe: Screenlets.

Ferner habe ich versucht den Desktop auf Viysta-look zu trimmen. Hat aber noch nicht so gut geklappt.

« Letzte Änderung: 24. Dezember 2007, 15:46:59 von Claas M »
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Offline Gargamel

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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #14 am: 24. Dezember 2007, 22:17:07 »
Bzgl. Zweitmonitor disabled (BTW: /etc/X11/xorg.conf) - was heißt denn "nicht so komfortabel wie bei Windows"? Welche Features fehlen dir?

Beim X Window System gibts da grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wie man mehrere Monitore benutzen kann. Zum einen als getrennte X-Displays. "echo $DISPLAY" spuckt dann auf jedem Monitor unterschiedliche Werte aus. Dann kann man z.B. keine Fenster (oder nur sehr wenige die es explizit unterstützen) von einem Montor auf den anderen schieben. Hat aber auch seine Vorteile, z.B. bei verschiedenen Auflösungen oder wenn man die Monitore getrennt verwalten will. Die andere Möglichkeit nennt sich Xinerama, dabei werden mehrere Monitore zu einer großen Anzeigefläche zusammengefasst und diese wird gemeinsam verwaltet. Programme hin und herziehen ist kein Problem, die DISPLAY-Variable hat überall den selben Wert.

Naja, und dann gibt es noch Radeon-Grafikkarten mit zwei Monitor-Ausgängen. Die bringen ihre eigene Verwaltung mit - wozu gibt es schließlich Standards :/. Aber die Radeon Lösung verhält sich wohl so ähnlich wie Xinerama.

Im Endeffekt kommt es bei Linux auch immer noch drauf an, was der Windowmanager draus macht. X ist schließlich nur dafür da, die Ein- und Ausgabegeräte anzusteuern und Anzeigeflächen bereit zu stellen und so. Die Fensterdeko mit ihrer Funktionalität, das Verschieben von Fenstern, das sinnvolle Platzieren macht alles der Windowmanager.

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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #15 am: 24. Dezember 2007, 22:43:37 »
Hey Gargamel...

Naja, ich habe beide schon zum Laufen gebracht nur störte es mich, dass Linux/ X/ Gnome /Whatever den Berecih, den der eine Monitor nicht darstellen kann, nicht sperrt. So wurden nun kontinuierlich die Icons 'in's' Blaue gesetzt, so dass ich blind da rumfuhrwerken muss. Die Einrichtung war ja mittels des nVidia-Treibers relativ komfortabler.

Dann, wurden neue Icons grundsätlich auf dem Monitor angelegt, den ich nur so nebenbei laufen lasse... Naja, 'The Gimp' ist das, was ich jetzt als Photoshop-Verwöhnter/-sauter, mal eine Totgeburt nenne. Die Steuerpaneele blieben selbst beim Schließen von The Gimp offen... Fenster öffneten sich wo sie wollten, Fensterpositionen wurden nciht gespeichert... alles in allem eher Frust als Lust... Naja da ich Fotobearbeitung eh nur unter MS mache ist mir der Punkt momentan wieder egal...

Hm...was war noch?...Achja... Kann man Gnome so einstellen, dass alle Icons an einem Raster aortiert werden? Irgendwas versucht der Gnom da aber das hat alles nicht so gut hin wie unter MS...

Hm...nochwas? Japp...Instantmessaging... gibts da was anständiges? Sprich: Bunt wie Kopete, kleine Icons... mit Ton? Trillian schießt sich unter Wine ab...

Ach und dann nervt mich Rythmbox n wenig... aber da gibt es sicherlich noch eine andere Lösung... hm...was noch...achja...Screenlets sind toll... sieht aus wie bei Vista.

Im großen und ganzen Ist Linux(also Ubuntu) toll aber ich vermisse den Komfort von vielen MS-Programmen...wobei einiges auch angenehmer ist...

Hm... aber ist halt alles ein wenig doof zu beschreiben...sind sicherlich alles kleinigkeiten aber im Großen und ganzel doch manchmal sehr ärgerlich.

Frohes fest wünscht Claas

€dit:
So, nachdem ich mich eben mit The Gimp herumschlagen musste kam mir die Idee, dass ich, wenn ich alles schließen will, die Werkzeugpalette schließen muss, verdammt, wer kommt denn auf sowas :roll:

€€:Cool, habe gerade herausgefunden, dass gleich auf den Desktop gesprungen wird, wenn sich der Cursor in der Taskleiste auf einem Eintrag befindet und das Rad gedreht wird.
« Letzte Änderung: 24. Dezember 2007, 23:33:35 von Claas M »
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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #16 am: 24. Dezember 2007, 23:49:43 »
Naja, ich habe beide schon zum Laufen gebracht nur störte es mich, dass Linux/ X/ Gnome /Whatever den Berecih, den der eine Monitor nicht darstellen kann, nicht sperrt. So wurden nun kontinuierlich die Icons 'in's' Blaue gesetzt, so dass ich blind da rumfuhrwerken muss. Die Einrichtung war ja mittels des nVidia-Treibers relativ komfortabler.
Klingt nach Xinerama mit unterschiedlichen Monitorgrößen. Habe selber letztens so ein blödes Setup mit 1024x768 + 1280x1024 am Laptop "eingerichtet" und der kleinere Monitor folgt dem Mauszeiger dann in einem virtuellen Bereich von 1024x1024 Bildpunkten - sehr nerfig. Mal schauen ob ich dafür noch eine Lösung finde. Ich bin momentan selbst nicht ganz auf dem laufenden was sich in den letzen Jahren so in Sachen Multi-Monitoring getan hat.
Die "nicht gesperrte Fläche" ist teils teils ein Problem von X und dem Windowmanager (Gnome in dem Fall). Für X muss ein "Display" anscheinend immer eine Rechteckige Fläche sein. Bei zwei unterschiedlichen Monitorauflösungen kommt desshalb ein nicht anzeigbarer Bereich dazu. Diesen Bereich dann für die Anwendungen zu sperren, könnte man im Windowmanager lösen. Aber so richtig elegant wäre das vielleicht auch nicht.
Zitat
Dann, wurden neue Icons grundsätlich auf dem Monitor angelegt, den ich nur so nebenbei laufen lasse.
Hmm, ob das evtl. helfen würde, wenn man diesen Monitor in der xorg.conf erst an zweiter Stelle nennt? Vielleicht werden dann die Icons zuerst auf deinen Hauptmonitor gelegt. Kann aber auch genau so gut sein, dass Gnome einfach oben links anfängt... Aber prinzipiell könntest du es selbst im Quellcode anpassen ;)

Zitat
Hm...was war noch?...Achja... Kann man Gnome so einstellen, dass alle Icons an einem Raster aortiert werden? Irgendwas versucht der Gnom da aber das hat alles nicht so gut hin wie unter MS...
Keine Ahnung, ich benutze seit einiger Zeit keinen Gnom mehr. Eben sowas hat mich daran gestört - dass es zig Sachen gibt, von denen man intuitiv ausgeht, dass sie irgendwie einstellbar sein sollten. Aber das Kontroll-Zentrum oder wie auch immer es heißt ist dann total dürftig und die Konfigurationsdateien absolut kryptisch. Zumindest ist es mir so vorgekommen.

Zitat
Hm...nochwas? Japp...Instantmessaging... gibts da was anständiges?
Benutze ich nicht. Aber ich hab mal was von Jabber gehört, das soll wohl gut sein... Oh, sehe grade dass Jabber nur das Protokoll ist. Hmm, Gabber, Gajim, keine Ahnung.

Zitat
Ach und dann nervt mich Rythmbox n wenig
Hab ich auch nie benutzt. Mit Musik hab ich nur in Form von MP3s zu tun, und die erstelle ich (natürlich nur von nicht kopiergeschützten CDs (ausm Secondhand Musikladen)) mit Grip und höre sie mit XMMS. Reicht mir vollkommen.

BTW: Den Gimp kann man auch aus einem Bild heraus übers Kontextmenü komplett beenden.

Viel Spass noch mit Linux und frohes Fest und so.

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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #17 am: 25. Dezember 2007, 00:10:08 »
Moin,

hier jetzt mal nen völliger Linux noob / nerd oder so.

Ich habe wohl mal in zwei drei Live CD´s geguckt und mal kurz SUSE installt. Leider habe ich sehr wenig Zeit mich von Windoof umzustellen. Mit welcher Distri sollte ich denn da Anfangen ?

Treiber Installieren war mein größtes Prob. Daher habe ich auch mangels Zeit aufgegeben. Meine HW kennt Gargamel ganz gut !!! Er hat ja auch Ln ux mit betrieben. Anzuwenden hätte ich inet, office (Oo ist bei mir unter Win auch schon standard ) evtl Video encoding.

Als UMTS Modem nutze ich nen Nokia 6630 was ja hoffentlich unterstützt wird.

Bis denn vom Sven
Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.

Wahre Worte
http://www.youtube.com/watch?v=F8UUFa9Lt4Q&feature=player_embedded

Offline Zeh Emm

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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #18 am: 25. Dezember 2007, 00:12:41 »
Habe soeben VLC für meine Videos eingestellt.

Das mit dem X-Server: joa, der kleine war links aber was solls, Singlemonitoring reicht ;)

Achso...auch der Loginscreen war immer nur links, doof.

Moin,

hier jetzt mal nen völliger Linux noob / nerd oder so.

Ich habe wohl mal in zwei drei Live CD´s geguckt und mal kurz SUSE installt. Leider habe ich sehr wenig Zeit mich von Windoof umzustellen. Mit welcher Distri sollte ich denn da Anfangen ?

Treiber Installieren war mein größtes Prob. Daher habe ich auch mangels Zeit aufgegeben. Meine HW kennt Gargamel ganz gut !!! Er hat ja auch Ln ux mit betrieben. Anzuwenden hätte ich inet, office (Oo ist bei mir unter Win auch schon standard ) evtl Video encoding.

Als UMTS Modem nutze ich nen Nokia 6630 was ja hoffentlich unterstützt wird.

Bis denn vom Sven


Uff... auch wenn es doof klingt aber: Probiere es selbst aus. Mir persönlich gefällt gnome ganz gut, wobei man einiges tun muss, damit es - IMHO - schick aussieht. Andere mögen KDE, weil es von haus aus eher an Windows erinnert.

Ich habe eigentlich jede Hardware zum laufen bekommen. Wenn selbst iPods an Linux laufen, gehe ich davon aus, dass ein Nokia auch läuft.
Wenn du einen DVD-Rohling hast würde ich mir unter http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads die Ubuntu-Version als DVD laden.

Wie gesagt, bei mir läuft alles auf Anhieb. Kleine Reibereien sind vorhanden aber ich stelle immer mal wieder fest, dass Ubuntu Gimmiks bietet, die MS missen lässt.

Problematisch finde ich nur, dass ich teilweise durch Jahrelange Arbeit mich in einige Programme reingefuchst habe, von denen ich keinen perfekten Klon gefunden habe...

Aber versuche einfach mal eine Live-CD und teile deine Erfahrungen mit uns ;)

Ich habe einmal einen Wechsel von null auf 100 probiert und bin kläglich gescheitert... momentan fahre ich parallel und bin soweit zufrieden, dass ich an Überlegen bin Ubuntu wieder Standardmäßig booten zu lassen.

Stichwort Treiber: Treiber für meine 7600GT gibt es direkt von nVidia... also an sich keine Probleme... man muss sich nur daran gewöhnen, dass die Installation anders ist als man es von MS gewohnt ist ;)
« Letzte Änderung: 25. Dezember 2007, 00:20:49 von Claas M »
"Hat sich durch das, was Du getan hast, Dein Leben verbessert?" - American History X
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<SenioR> whahahah fravec! Ich hab deine Mudda gebumst!!  <@Fravec> Papa, hau ab, ich rede hier mit Freunden...

Offline pillepups

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Re: Der Linux Leidfaden
« Antwort #19 am: 25. Dezember 2007, 00:26:35 »
Hi,
 das parallel laufen lassen wird für mich wohl auch die bessere Lösung sein. Ich kann es schon nachvollziehen das Dir so mancher Software clone gefehlt hat. Das war auch immer mein Grund zum zurück zu MS. Denn man wollte auf die schnelle was machen und es gab nichts dafür oder man wußte nicht was es dafür gab. Also ab ins Windoof und schnell gemacht.

Ne Distri runterladen würd ich beim Nachbarn schon können. Bei mir sekbst mit UMTS ist etwas lahm.

Ich glaube ich werde mich auch mal wieder ran wagen an den Pinguin.

Wenn ich dann ins inet komme kann ich euch ja noch löcher in den Bauch fragen.

bis denn vom Sven
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