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Kühlbereich => Wasserkühlung => Thema gestartet von: halllo_fireball am 08. März 2007, 20:21:21

Titel: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: halllo_fireball am 08. März 2007, 20:21:21
Hier kann über dieses (http://eiskaltmacher.de/portal/index.php?option=com_content&task=view&id=274&Itemid=53) Interview diskutiert werden.
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: nemon am 11. März 2007, 01:47:32
hm, sehr aufschlussreich, endlich gibt es mal konkrete antworten, wieso es kühlflüssigkeitszusätze gibt. ich glaube, ich überdenke meine mixtur nochmal
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Zeh Emm am 11. März 2007, 03:36:05
Ich fand das Interview so lala. Ich hatte das Gefühl, dass der Kerl gar nciht weiß, wovon er redet und daher nur sagt: Nehmt unser zeug, das der anderen ist Mist.
Also die 'Gründe', die er nannte waren in meinen Augen keine Gründe.
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Fantometer am 11. März 2007, 05:17:54
joaaa..  aber es waren schon sachen dabei die mich auf jeden fall beeinflussen werden wenn ich wakü bau^^ und sonst halt.. was willst du als wakü-fabrikant sagen, ohne in geheime details zu gehen.. das kann nur allgemein sein ;) sonst wäre es kein "open-Interview" sondern ne "Team-Sitzung" ..
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: WaKü-Freezer am 11. März 2007, 08:44:51
Irrgendwie fand ich die Antworten zum Teil "vorbereitet", aber zum Teil auch aufschlussreicht...
Danke an die, welche das ganze Eingefädelt haben!
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Zeh Emm am 11. März 2007, 13:19:22
Ja, dass das Interview stattgefunden hat ist gut aber seine Begründungen waren meines Erachtens nicht gut, wie du schon sagtest: vorbereitet.

Wenn ich sage, dass ein Produkt XY nicht genutzt werden darf, dann erwarte ich auch eine Antwort auf die Frage  warum ich es nicht nutzen darf, die in dem Interview immer 'unter den Tisch gekehrt' wird. Eine - sinngemäße - Aussage: Nur unser Innozusatzmittel killt alle Bakterien, sehe ich als weltfremd an, weil hier einige schon seit Ewigkeiten nur h2o+Alkohol nutzen und noch keinerlei Probleme hatten.

Und was ich befremdlich finde ist, dass immer alles speziell nur für Innovatek gefertigt wird...als ob sie die Schöpfer der Wakü sind. Es sind vermuttlich stinknormale Schläuche, die sie als ach so toll hinstellen.

Im Großen und Ganzen ist die Firma mir absolut unsymphatisch.
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: halllo_fireball am 11. März 2007, 14:58:50
Schön dass es nun doch ne kleine Diskussion zum Artikel gibt :-)

Dass die Argumente etwas "vorbereitet" rüberkommen liegt zum einen daran, dass das Interview schriftliche geführt wird und andererseits diese Fragen von ihm nicht zum ersten Mal beantwortet werden ;-)

Nun, dass alles nach den Vorgaben von Innovatek gefertigt ist, ist kein Marketinggeschwafel. Für die Industriekühlungen die das Unternehmen auch fertigt, müssen nunmal bestimmte Standards eingehalten werden, die sonst für  andere Wakühersteller nicht von Wichtigkeit sind.
Das andere ist der Wasserzusatz - ja es funktioniert natürlich auch in vielen Fällen mit anderen Mixturen - ABER - dass es funktioniert heißt noch lange nicht dass es bei jedem funktioniert. Beispiel Plexiglas: Tausende von Usern haben Kühler mit Plexiglas in Verwendung nur bei wenigen kommt es z.B. zu Rissen. Nun kann man natürlich Plexiglas verwenden und die wenigen kaputten Kühler austauschen, wenn man aber in der Industrie tätig ist, dann ist nichts mit Austausch. Sobald was kaputt geht ist man mehr oder weniger weg vom Fenster - eine Kühlung muss 5 Jahre zuverlässig funktionieren und basta - da kann man sich keine Kompromisse erlauben.

Jan :-)
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Zeh Emm am 11. März 2007, 17:18:17
Nunja, wenn ich aber an deren XX-Flow-Kühler denke, dann ist die Plexiglas/ Kunststoff-Diskussion ja hinfällig, da Inno damals verschiedene Farben im Angebot hatte. Und soweit ich weiß rührt die Rissbildung daher, dass das Plaxi nicht getempert wurde.

Ansonsten auf zähere Materialien wie Delrin, Makrolon etc ausweichen. Und wenn Inno schon den Anspruch erhebt höchste Qualität zu bieten, dann sollen sie's tun, aber bitte ohne Alu...
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: halllo_fireball am 11. März 2007, 19:14:02
Beim XX Flow sind es Kunststoffteile und keine Plexiglasteile - dementsprechend hast du keine Rissbildung ;)

Und was die ewige Antialu-Diskussion angeht: Ich war früher ehrlich gesagt auch einer der Kupferjünger - aber mit der Zeit sollte man realisieren was Ideologie ist und was wirklich was bringt. Alu ist ein hervorragendes Material, einigermaßen gut zu bearbeiten und verhältnismäßig leicht. Dazu auch nicht so teuer wie Kupfer. Wenn man Vollkupferkühler machen würde, dann hätte man viel höhere Fräskosten und Materialkosten und keiner würde die Kühler am Ende kaufen. Hinzu kommt dass du das zulässige Gewicht für die Kühler überschreitest und letztendlich auch keine besseren Temperaturen hast als bei einem Hybridkühler - also mit Alu-Kupfer-Mix. Außerdem ist die Verwendung von Alu, sofern ein adäquater Korrosionsschutz verwendet wird kein Problem. Ja, ich kenne die Bilder von durchkorrodierten Alukühlern, aber man kann davon ausgehen, dass die wohl von absoluten Diletanten in Betrieb genommen wurden ;)

Jan :)
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Zeh Emm am 11. März 2007, 19:22:51
Da hast du recht Jan, im Auto wird ja auch Alu und kein Kupfer genommen ;)

Was mcih aber ärgert ist, dass bhauptet wird Autokorro sei nicht geeignet. Das ist sowas von giftig, da sollte nichts drin leben können. Naja egal was der Herr erzählt, ich bleibe bei Vollkupfer, AutoKorroSchutz und Plexi.
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: halllo_fireball am 11. März 2007, 19:30:51
Wie giftig das Zeug ist weiß ich nicht, aber es gibt immer irgendwelche Kleintiere die sichs da drin gemütlich machen wollen...

Spricht nix dagegen deine Kombination weiterzuverwenden - hab bei mir auch hauptsächlich Kupfer + Plexi + stinknormalen AC Korroschutz. Allerdings würde ich mittlerweile auf ne Inno Kühlung gehen, vorausgesetzt ich hab das Geld. Denn z.B. die Halterung des G-Flow - komplett aus Alu gefräst - ist schonmal was ziemlich geiles, auch sonst die gesamte Qualität  ;)  Seit ich gesehen hab wie der Kühler wirklich aussieht versteh ich auch warum er so viel kostet ;)

Jan :-)
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Iceberg am 14. März 2007, 21:10:34
eine Kühlung muss 5 Jahre zuverlässig funktionieren und basta - da kann man sich keine Kompromisse erlauben

5 Jahre? :nut: :drink:

Industriesachen leben bei richtiger Montage und Betrieb meist länger als der Monteur  ;)
5 Jahre währen da ja schon worst case! Da müsste einer hinfahren bzw in den meisten Fällen hin Fliegen (z.B. Brasilien oder so) und das defekte Teil austauschen. Wenn solche Maschinen "nur" einen Tag nicht Produzieren entstehen oft Schäden in Millionenhöhe.
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: halllo_fireball am 14. März 2007, 22:07:24
Hm bin mir nicht mehr ganz sicher was die Zeit angeht ^^

Allerdings gibt es verschiedene Industrieanlagen ;) In dem Fall gings um Laserkühlung - könnten auch 10 Jahre gewesen sein, aber nicht deutlich mehr...

Jan :)
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Iceberg am 17. März 2007, 20:14:58
natürlich kommts auch drauf an, was die Maschine Produziert. Wenn das Produkt nur ein zwei Jahre gebraucht werden kann legt man es mehr auf eine geringere Taktzeit an, als auf lange Lebensdauer. In dem Bereich des Sondermaschinenbaus wo ich tätig bin, müssen die Maschinen schon ne Zeit lang laufen  ;)
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: chew am 11. Juni 2007, 16:53:34
also ich fand das interview sehr interessant. Sehr gut EKM :D

jedoch habe ich bisher auch noch nie echte inno produkte gekauft ( aufgrund : alu, teuer, geringe kühlleistung). Das einzigste is ne hpps pumpe.
Soweit ich weiß bzw mich erinenrn kann ist Innovatek eine ( die erste? ) der ersten Firmen in Deutschland gewesen die in Stückzahlen produzierte Wasserkühlungen angeboten hat.

Auch sieht man ja am interview das innovatek stark industrie kühler bezogen produziert. Da ist ja auch sicherlich mehr geld zu verdienen.

...
Was mcih aber ärgert ist, dass bhauptet wird Autokorro sei nicht geeignet. Das ist sowas von giftig, da sollte nichts drin leben können. Naja egal was der Herr erzählt, ich bleibe bei Vollkupfer, AutoKorroSchutz und Plexi.

Ich benutze seid meinen Anfängen mit wakü KFZ korrosionsschutz. Ich habe jedoch bei jedem Wasserwechsel feststellen müssen das ich schleimartige ablagerungen habe und verfärbungen des PUR schlauchs (im moment tygon ). Die erklärung das KFZ mittel nicht so bakterienresitent sein muss da das Wasser abgekocht wird finde ich sehr plausibel.

Meine Wasserkühlung läuft zwar auch mit KFZ korroschutz bereits 1 jahre ohne probs doch ist dann imemr beim wasserwechsel ne ewige putz arbeit von nöten. Ich denke beim nächsten befühlen werde ich mal das Inno zeug testen.

Hab ich das richtig verstanden das Eheim Innovatek aufgekauft hat oder ist das nur ne partnerschaft mit eheim ?

greetz chew
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: efferman am 11. Juni 2007, 17:22:57
das is nur eine partnerschaft soweit ich weis
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: nemon am 13. Juni 2007, 12:01:16
chew: wenn du mal das wasser wechselst, spül mal die ganze wakü aus und nimm entweder normales leitungswasser, oder das entionisierte von der tanke, und gib dann mal gut 10% brennspiritus zu
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Master Luke am 13. Juni 2007, 12:09:53
oder das entionisierte von der tanke

oder ausm baumarkt: der liter für ~80cent
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Spencer am 13. Juni 2007, 13:29:07
Das Interview ist typisch.
man erfährt nix neues und die Produkte werden hoch gepriesen.

Ich habe eine komplette Inno-Wakü.
Die ist nun ca. 2 Jahre alt.

CPU Kühler -> Kunststoff-Kupfer (i-Cool)
GPU Kühler -> Alu (Cool-Matic-NV40)
Radi -> Kupfer

Die Qualität ist gut.
Aber die Innos haben mir anfangs einen undichten AGB geschickt. Das fand ich echt sehr sehr unverschämt!!
Da kroch das Wasser langsam hinaus. Man konnte die Beschädigung am Gewinde deutlich mit bloßem Auge erkennen!
Aber ich als Wakü-Noob dachte mir dass es schon passen wird. Denkste!

Ich habe das Korro-Zeugs von Denen benutzt und da ist nix oxidiert, trotz Alu-Kupfer-Mix.
Erst hatte ich den Zusatz für Leitungswasser. Nun hab ich nach 2 Jahren eine fertige Mixtur von Inno reingekippt.
Da kostet der Liter 10€.
Mit der ganzen Chemie kenne ich mich nicht so gut aus, aber wenn es um eine alternative Chemiekeule geht hüllen sich die Innos immer in Schweigen.
Genügt bei meinem Kupfer-Alu-Mix auch destiliertes Wasser mit 10% Brennspiritus?

Ich weiss garnet was einige gegen Alu haben. Der Kühler soll ja nicht geschweißt werden. Alu hat eine Wärmeletfähigkeit von 237 W/(m · K). Die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium ist zwar nicht so gut wie die von Gold, Kupfer oder Silber, aber die Wärmeleitfähigkeit ist akzeptabel und der Gewichtsvorteil ist enorm!

Die neuen G-Flow Sachen finde ich sehr chick (CPU und SLI Kühler-Set), aber die Kühler sind leider sehr sehr teuer.
Vorallem gibt's von EVGA ein SLI Board (The Black Pearl) was komplett mit Innos G-Flow bestückt ist (4 Kühler).
Wär das nicht so schweineteuer würde ich es mir holen, und es ist günstiger als wenn man sich die gleichen Klamotten einzelnd kauft zum selber draufschrauben.
Ich finde sowas genial, auch wenn der Bastelfaktor dabei auf der Strecke bleibt.
Allerdings geht die Garantie nicht flöten, und das ist der Grund warum ich das so mag!
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: halllo_fireball am 22. Juni 2007, 13:23:19
Ich denk schon dass man im Interview was neues erfährt...

Was heißt, dass Inno sich in Schweigen hüllt was alternative Korroschutzzusätze angeht - offensichtlich gibt es für Wakü keine wirkliche Alternative. Klar andere Kombinationen funktionieren auch, aber vermutlich nicht unter allen Bedingungen.
Entionisiertes Wasser kann man sich eigentlich sparen, denn spätestens wenn mans in die Kühlung kippt kommen wieder Ionen rein.

Jan :-)
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Zeh Emm am 22. Juni 2007, 14:42:26
Wenn man es genau nimmt gibt es garkein entionisiertes Wasser. Stichwort: Autoprotolyse.
Daher rührt auch der Begriff des pH-Wertes her.
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: halllo_fireball am 22. Juni 2007, 14:59:24
Mit ionen sind in dem Fall imho Salze gemeint, die sich aus Metallionen und Nichtmetallionen zusammensetzen. Dass man immer Hydroxid und Oxonium-Ionen drin hat ist logisch...

Jan :-)
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: Zeh Emm am 22. Juni 2007, 15:21:52
Ich weiß worauf du hinaus wilst. Aber Salze sind Ionen-Bindungen. Wenn diese in Wasser gelangen lösen sie sich und sind somit keine Salze. Gut ist ja nun aber auch genug der Klugscheißerei.

Wie wär es, wenn man das Wasser dan demineralisiert nennen würde?
Titel: Re: [Diskussion] innovatek Interview
Beitrag von: halllo_fireball am 22. Juni 2007, 17:18:35
Jo natürlich werden Salze in Wasser gelöst - hab ich jetzt mal als Voraussetzung angenommen ^^

Das destillierte Wasser (und ich vermute größtenteils auch die entionisierten Wässerchen die verkauft werden) ist demineralisiertes Wasser...

Jan :-)