Drei Blackice Radiatoren im Leistungsvergleich
    Geschrieben von efferman   
    Sunday, 23. September 2007
    Beitragsinhalt
    Drei Blackice Radiatoren im Leistungsvergleich
    Lieferumfang und Qualitaetseindruck
    Testsystem
    Ergebnisfindung
    Ergebnisse
    Empfehlungen
     

    GTstealth360 (4)Grundsätzlich lassen sich die drei Radiatoren problemlos in das System einbinden, jedoch ließen sich die beiden Xtreme-Modelle schwerer entlüften als der dünne Stealth. Während sich im GTstealth360 praktisch keine Luft gesammelt hat, mussten die beiden Dickschiffe aktiv durch Kippen und Schütteln überredet werden, die Luft wieder herauszurücken. Nachdem die Luft aus dem System entfernt war, folgte umgehend die Messung der Leistungsfähigkeit. Dazu wurden sowohl 5 Temperatur- und 2 Folienfühler, als auch 3 Inlinesensoren an die Fan-o-Matic Pro USB angeschlossen und mit Hilfe eines Referenzthermometers aufeinander abgeglichen. Dazu wurden die Sensoren eingebaut, an die Fan-o-Matik angeschlossen und diese mit einem anderen Rechner verbunden. Bei ausgeschaltetem Testrechner wurde das Referenzthermometer mit den Temperaturfühlern der F-o-M in Kontakt gebracht und auf den Wert des Referenzthermometers eingestellt.

    GTxtreme360Um trotz der drei unterschiedlich großen Radiatoren möglichst gleiche Bedingungen zu schaffen, haben wir uns für einen offenen Testaufbau entschieden. Außerdem wurden beim Wechseln der Wärmetauscher die selben Anschlüsse und Schläuche verwendet. Es wurde lediglich frisches destilliertes Wasser verwendet, um das System neu zu befüllen. Als Lüfter wurden saugend montierte Revoltec Airguard 120 verwendet, die durch die Fan-o-Matic mit Strom versorgt wurden. Der Test selbst lief folgendermaßen ab: Unter Windows XP wird das System für 1 Stunde im Idle belassen, während alle 10 Minuten die Lüfterspannung um 2V reduziert wird. Nach der Zeitspanne mit 6V werden die Lüfter abgeschaltet und der Radiator 10 Minuten passiv betrieben, bevor die Revoltec AirGuard 120 wieder mit der vollen Spannung betrieben werden. Nach der 10 Minütigen Abkühlungsphase unter 12V wird die GPU und CPU unter Last gesetzt. Um die CPU Last zu erzeugen verwendeten wir Prime95, Version 25.2, in einer Instanz mit dem Torturetest "In place Large fft". GTxtreme480 (9)Die GPU Last wurde durch den "Scan for Artifacts" Test des bekannten AtiTools erzeugt. Unter dieser Last zieht der Rechner ca.360 Watt aus der Steckdose, während es im Idle noch 200Watt sind. Unter Belastung ,wie auch ohne Last, wurden die Lüfter wie folgt betrieben: 10 Minuten@12V-10 Minuten@10V-10 Minuten@8V-10  Minuten@6V-10 Minuten Passiv-10 Minuten@12V ohne Belastung. Die Temperaturen, sowohl der Kerne (Everest Ultimate), als auch der Kühlmedien (Fan-o-Matic Pro USB) werden dabei aufgezeichnet. Um Messtoleranzen auszugleichen, wurde diese Vorgehensweise mit jedem Radiator drei mal wiederholt und die Durchschnittswerte für den Vergleich herangezogen. Um schwächere Pumpen zu simulieren, wurde mittels eines Absperrhahnes der Durchfluss auf ca.115 Liter die Stunde reduziert und die Messungen wiederholt. Ungedrosselt wird der Durchfluss durch die Kühler begrenzt, wodurch sich bei allen drei Radiatoren die Litermenge auf ungefähr 160 l/h einpendelte.

    Sämtliche Logs lassen sich wie üblich im Fazit herunterladen.

     Spannung
     Lüfterdrehzahl
     12V  1200 U/min
     10V  1000 U/min
     8V  900 U/min
     6V  700 U/min

     



    Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 25. September 2007 )
     

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